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XML-Wörterbuch

Über dieses Wörterbuch

Verwendete Kürzel
ant
Gegenbegriff (Antonym), z.B. oben/unten
co
Nebenbegriff (Koponym), meist mit demselben Oberbegriff, z.B. eine Birne ist wie der Apfel ein Stück Obst
def
(lexikalische) Definition. Grenzt die Bedeutung eines Begriffs gegenüber der von verwandten Begriffen ab.
en
geläufige englische Benennung (ISO)
es
geläufige spanische Benennung (ISO)
expl
Erklärung (explanation): Erläutert den jeweiligen Begriff.
fr
geläufige französische Benennung (ISO)
gen
f
weiblich (Femininum)
m
männlich (Maskulinum)
n
sächlich (Neutrum)
hyper
Oberbegriff (Hyperonym), z.B. Äpfel und Birnen sind Obst
hypo
Unterbegriff (Hyponym), z.B. ein Apfel ist ein Stück Obst
it
geläufige italienische Benennung (ISO)
num
sg
Einzahl (Singular)
pl
Mehrzahl (Plural)
st
nur Einzahl (singulare tantum)
pt
nur Mehrzahl (plurale tantum)
p-o-s
adj
Adjektiv
adv
Adverb
n
Substantiv (noun)
pro
Pronomen
vt
Verb trans.
vi
Verb intrans.
subj
Fachgebiet (subject), aus dem der Begriff stammt
ttype
abbr
Abkürzung (abbreviation)
akro
Akronym
name
Eigenname
phrase
feststehende Wendung
stand
Bezeichnung einer Norm

#
#PCDATA siehe PCDATA

3
3B2
subjProdukt
expl Satzsystem der Firma Advent. Advent wurde 2004 von der Firma Arbortext übernommen. Dosco

A
A
subjHTML
expl HTML-Element für Hypertext-Verweise (von engl. anchor, der Anker). Dieses Element wird sowohl zur Kennzeichnung des Verweises selbst (Attribut HREF), als auch zur Kennzeichnung des Verweisziels (Attribut NAME) verwendet. Beispiel: <A HREF="MAIKAEFER">Siehe Maikäfer</A> .... <A NAME="MAIKAEFER">Der Maikäfer im Juli</A>. Ziel des Verweises kann neben einem solchen Anker eine beliebige URL sein. Dosco
sieheInterner Verweis
Absatzelement

subjAnwendung
expl Begriff aus der Stilbeschreibung. Bezeichnet Elemente, die durch einen vorhergehenden und einen nachfolgenden Zeilenumbruch und vertikalen Abstand vom übrigen Text abgesetzt werden, z.B. ABSATZ, HANDLUNG. Dosco
enblock element
synParagraph-Element
hyperElement
coContainer-Element; Phrasenelement
Adobe
subjProdukt
expl Adobe Systems. US-amerikanischer Hersteller des XML-Publishingsystems FrameMaker. Dosco
Adobe SVG Viewer
subjXML
expl Browser-Plugin zur Anzeige von SVG. Dosco
Advent
subjProdukt
expl Englischer Hersteller des Satzsystems 3B2. Seit 2004 von Arbortext übernommen. Dosco
Allgemeines Entity siehe General entity
Altdaten

subjAnwendung
expl In einer XML-Anwendung Bezeichnung für den vorhandenen Dokumentenbestand, der nach XML überführt werden soll. Diese Konversion geschieht im allgemeinen in einem separaten, einmaligen Prozess. Dosco
enlegacy data
sieheUp-Translation
Anfangsmarkierung

subjXML
expl Kennzeichnet den Beginn eines Elements. Dosco
enstart tag
synStart-Tag
hyperMarkup
coEndemarkierung
sieheElement
Anpassung

subjAnwendung
expl Anpassung von XML-Werkzeugen an die DTD. Dies umfasst in der Regel auch die Definition der Formatierung. Dosco
encustomization
sieheStilbeschreibung
Antenna House, Inc.
subjProdukt
expl Hersteller des XSL Formatter. Dosco
Anwendung siehe XML-Anwendung
ANY

subjXML
expl DTD-Schlüsselwort für besonderen Elementinhalt im Inhaltsmodell. Ein Element mit Inhaltsmodell ANY kann jedes andere Element der DTD beinhalten – auch sich selbst. Wird selten verwendet. Dosco
enANY
Apache
subjXML
expl The Apache Software Foundation. Zusammenschluss verschiedener open-source Software-Projekte, unter anderem auch im XML-Bereich. Dosco
synThe Apache Software Foundation
sieheXalan; Xerces; FOP; Batik
API

subjXML
expl Schnittstelle einer Anwendung, an der über externe Programmierung der Funktionsumfang der Anwendung erweitert bzw. beeinflusst werden kann. Dosco
enAPI
synProgrammierschnittstelle
Applet

subjInformatik
expl Bezeichnung für JAVA-Programme, die von HTML-Dokumenten aus ausgeführt werden können. Zugehöriges HTML-Element: APPLET. Dosco
enapplet
Arbeitsablauf siehe Workflow
Arbortext
subjProdukt
expl US-amerikanischer Hersteller von XML-Werkzeugen, wie z.B. des EPIC Editor und des Produktpakets E3. Juli 2005 wurde Arbortext übernommen von Parametric Technology Corporation (PTC). Dosco
ASCII

subjStandard
expl American Standard Code for Information Interchange. Der am meisten verbreitete 8-Bit-Zeichensatz, ISO/IEC 646. Sieben Bit werden für die Darstellung des Zeichens verwendet, das achte Bit dient der Paritätskontrolle. Auf diese Weise können 127 Zeichen dargestellt werden. Deutsche Umlaute sind in diesem Zeichensatz nicht enthalten. Dosco
enASCII
synISO/IEC 646
hyper8-Bit-Zeichensatz
siehePublic-Entity-Set; UNICODE; UCS
ATA
subjAnwendung
expl Air Transport Association. Vereinigung von Flugzeugherstellern und Fluglinien. Entwickelt unter anderem DTDs für den Austausch von Flugzeugdokumentation. Dosco
Atril
subjProdukt
expl Hersteller von Übersetzungswerkzeugen, wie z.B. Déjà Vu. Dosco
ATTLIST

subjXML
expl DTD-Schlüsselwort. Kennzeichnet die Deklaration der Attribute eines Elements in der DTD. Dosco
enATTLIST
hyperDTD-Schlüsselwort
coELEMENT
Attribut

subjXML
expl Beschreibt eine Eigenschaft eines Elements – also nicht seinen Inhalt. Wird in der DTD deklariert. Beim Vorkommen in der Instanz hat das Attribut einen bestimmten Attributwert. Das Attribut ist Teil der Anfangsmarkierung. Im Beispiel <GRUSS TYP="FREUNDLICH"> ist TYP ein Attribut. Dosco
enattribute
Attribut, reserviertes ~

subjXML
expl Attribut in XML mit einer vordefinierten Bedeutung. Es gibt in XML-Version 1.0 zwei reservierte Attribute: xml:lang (sprach- und länderspezifische Information) und xml:space (Behandlung von Leerzeichen). Dosco
enreserved attribute
synreserviertes Attribut
Attribut-Deklarationsliste

subjXML
enattribute list declaration
sieheATTLIST
Attributwert

subjXML
expl Gibt den aktuellen Wert eines Attributes an. Mögliche Werte können in der DTD deklariert werden. Im Beispiel <GRUSS TYP="FREUNDLICH"> ist FREUNDLICH der Attributwert. Dosco
enattribute value
Ausgabe siehe Edition
Ausgangssprache siehe Quellsprache
Auszeichnungssprache siehe Markierungssprache

B
Basiselement siehe Wurzelelement
Basis-Zeichensatz

subjSGML
expl Zeichensatz, der in der SGML-Deklaration angegeben ist. Mit der Einführung von UNICODE in XML ist die Verwendung eines Basis-Zeichensatzes nicht mehr notwendig. Dosco
enbase character set
Batik
subjXML
expl SVG-Paket von Apache. Ermöglicht SVG anzuzeigen, zu bearbeiten und zu konvertieren. Dosco
Baum

subjInformatik
expl Darstellungsform hierarchischer Beziehungen von Objekten. Bestandteile eines Baumes sind Knoten, welche die Objekte darstellen. Die Beziehungen von Objekten untereinander sind durch ihre Stellung im Baum festgelegt. Es gibt genau einen Wurzelknoten, jeder innere Knoten hat genau einen Elternknoten und beliebig viele Kindknoten. Knoten der untersten Hierarchiestufe, d.h. ohne weitere Kindknoten, werden als Blattknoten bezeichnet. Die Baumstruktur eignet sich in besonderer Weise zur Darstellung von XML-Dokumenten. Dabei werden im Inhaltsbaum z. B. die Elemente als Knoten, die Inhalte als Blattknoten dargestellt. Dosco
entree
sieheDOM; wohlgeformt
Begrenzer

subjXML
expl Normales Zeichen, das aber in XML eine spezielle Rolle spielt. Begrenzer dienen dazu, Teile von Markup zu identifizieren bzw. Inhalt von Markup zu unterscheiden. Im Beispiel <ABSATZ> sind < und > die Begrenzer. Dosco
endelimiter
synBegrenzungszeichen
Begrenzungszeichen siehe Begrenzer
beschreibendes Markup

subjInformatik
expl Markierungen (Markup), die die logische Funktion von Inhaltsteilen eines Dokuments angeben, z.B. Absatz, Titel, Kapitel. Steht im Gegensatz zu prozeduralem Markup, das die Formatierung von Inhaltsteilen angibt. In XML wird beschreibendes Markup verwendet. Dosco
endescriptive markup
synMarkup, beschreibendes ~, semantisches Markup
hyperMarkup
coprozedurales Markup
Blattknoten

subjInformatik
enleaf node
sieheBaum
BLOB
subjInformatik
expl Binary Large OBjekt. Großes Objekt (zum Beispiel eine Bild- oder Tondatei), welches in einer relationalen Datenbank abgelegt ist. Im Zusammenhang mit Dokumenten auch Bezeichnung für einen Teil eines Dokumentes. Dosco
Browser
subjXML
expl Werkzeug zum Anzeigen von Online-Inhalten. Dosco
hypoInternet-Browser; XML-Browser

C
CALS
subjStandard
expl Computer-aided Acquisition and Logistics Support. Initiative des US-amerikanischen Verteidigungsministeriums, um technische Dokumentation von Waffensystemen zu vereinheitlichen. Basiert auf SGML. Dosco
sieheMIL-M-28001; FOSI
CALS-Tabellenmodell
subjStandard
expl Ausschnitt aus der CALS-DTD zur Markierung von Tabellen. Hat sich als Quasistandard etabliert, weil er von den meisten XML/SGML-Werkzeugen unterstützt wird. Dokumentiert von OASIS. Dosco
hyperCALS
coHTML-Tabellenmodell
Cascading Stylesheets siehe CSS
CDATA
subjXML
expl DTD-Schlüsselwort. Kennzeichnet ein Attribut, das als Wert Text enthalten kann. Dosco
hyperDTD-Schlüsselwort
CDATA-Abschnitt

subjXML
expl Character DATA section. Bezeichnung für Teile des Inhaltes, in dem XML-Markup vom Parser nicht erkannt wird (mit Ausnahme der Endemarkierung des CDATA-Abschnitts ]]>). Kann überall dort auftreten, wo Text erlaubt ist. Dosco
enCDATA section
synCDATA-Section
CDATA-Section siehe CDATA-Abschnitt
CGI
subjHTML
expl Common Gateway Interface. Einheitliche Schnittstelle im Bereich WWW, mit deren Hilfe interaktive HTML-Seiten geschrieben werden. Dosco
synCGI script
sieheFORM; JAVA
CGI script siehe CGI
Clark, James
subjStandard
expl XML/SGML-Fachmann, der besonders durch seine frei verfügbaren Programme bekannt geworden ist. Entwickler von XT (XSLT-Prozessor) und XP (XML-Parser) Dosco
CLAT
subjXML
expl Sprachtechnologische Kernkomponente des IAI. Prüft Terminologie, Abkürzungen, Rechtschreibung, Grammatik und Stil in Texten. Anwendungen von CLAT: Multilint (gesonderter Editor), Clat-In (Integration in bestehende Editoren). Dosco
Clat-In
subjXML
expl Anwendung der CLAT-Technologie als Plug-In in einen marktüblichen Editor. Clat-In gibt es derzeit für den EPIC Editor und für Microsoft Word.
Hersteller: DOSCO GmbH.
Nähere Information unter Sprachtechnologie CLAT Dosco
Conditional Section
subjXML
expl Bezeichnung für einen Teil des DTD-Subset, dessen Deklarationen zur logischen Struktur der DTD hinzugefügt werden (durch die Kennzeichnung mit dem Schlüsselwort INCLUDE) oder ignoriert werden (durch die Kennzeichnung mit dem Schlüsselwort IGNORE) Dosco
Container-Element

subjXML
expl Element, das selbst nur Unterelemente enthält und keinen sonstigen Inhalt hat (Unterelement). Dosco
encontainer element
hyperElement
coAbsatzelement; Phrasenelement
sieheMixed-Content
Content siehe Inhalt
content@
subjProdukt
expl XML-Content-Management-System der Firma XyEnterprise Dosco
Content-Management-System

subjWerkzeug
expl Erweitertes Dokument-Management-System. Dokumente werden nicht nur atomar behandelt, sondern es wird auch der Zugriff und die Verwaltung von Dokumentinhalten ermöglicht. Daher sind Content-Management-Systeme besonders für XML geeignet. Es gibt verschiedene Verfahren, ein XML-Dokument auf ein Datenbankmodell abzubilden (Granularität). Wichtig ist hierbei, ob das Dokument mit seiner Struktur vollständig erhalten bleibt oder nicht. Zusätzlich zu den Anforderungen an ein Dokument-Management-System müssen Content-Management-Systeme sowohl externe und interne Verweise (Verweisverwaltung) als auch externe Entities (Entity-Management) verwalten. Eine wesentliche Rolle spielt die Wiederverwendung von Dokumenten und Dokumentteilen (Normalisierung) Dosco
encontent management system
synCMS, XML-CMS
siehecontent@; Documentum EDMS; e:Content Lifecycle Suite; Infoshare; Schema ST4; TIM-RS
CSS
subjHTML
expl Cascading Stylesheets. Stilbeschreibungssprache für HTML-Elemente und Attribute. Dosco
synCascading Stylesheets

D
Datenbank

subjInformatik
expl Speicher für strukturierte Daten. Je nachdem, wie die Daten im Speicher organisiert sind, unterscheidet man zwischen relationalen Datenbanken und objektorientierten Datenbanken. Dosco
endatabase
synDB
sieheDatenbank-Managementsystem
Datenbank-Management-System

subjInformatik
expl Stellt den Mechanismus zur Verfügung, mit dem die Daten einer Datenbank verwaltet werden können. Dosco
endatabase management system
synDBMS
DB siehe Datenbank
Default

subjXML
expl a. Allgemein in der Informatik Wert für eine Variable, der automatisch angenommen wird, wenn nichts weiter angegeben wird.
b. In der DTD festgelegter Attributwert. der gilt, wenn das zugehörige Attribut in der Instanz fehlt. Dosco
endefault
synStandardwert
Déjà Vu
subjÜbersetzung
expl Translation Memory System der Firma Atril Dosco
Deklaration

subjXML
expl Formale Vereinbarung in festgelegter Syntax. Die DTD besteht aus Element-, Attribut-, Entity-Deklarationen und anderen. Die Instanz beginnt meist mit einer Dokumenttyp-Deklaration. Dosco
endeclaration
DITA
subjXML
expl Darwin Information Typing Architecture. Topic-orientierte Datenstruktur (DTD/XML-Schema). Open source. Dosco
DocBook
subjAnwendung
expl DocBook-DTD. Bekannte, öffentliche DTD von HaL Computer Systems International und O'Reilly & Associates. Wird inzwischen von OASIS gepflegt. Geeignet zur Dokumentation von Software. Dosco
Documentum
subjProdukt
expl Documentum International. US-amerikanischer Hersteller des Dokument-Managementsystems EDMS (Enterprise Document Management System), das unter anderem auch für die Verwaltung von XML-Dokumenten verwendet wird. Dosco
Dokument-Instanz siehe Instanz
Dokument-Management-System

subjWerkzeug
expl Datenbank-Management-System für Dokumente. Zu den Aufgaben eines Dokument-Management-Systems (DMS) gehören neben allgemeinen Datenbankaufgaben die Versionsverwaltung der Dokumente und zusätzlich zur Zugriffskontrolle auf die Dokumente Sperrmechanismen, die den schreibenden Zugriff auf ein Dokument zu einem Zeitpunkt nur einem Benutzer erlauben („Check-in“ und „Check-out“). Einige DMS haben darüber hinaus auch eine integrierte Workflow-Komponente. Für die Verwaltung von XML-Dokumentent gibt es Content-Managementsysteme, die Zugriff auf den Inhalt der Dokumente erlauben. Dosco
endocument management system
synDMS
Dokumenttyp-Definition siehe DTD
Dokumenttyp-Deklaration

subjXML
expl Formale Deklaration zu Beginn eines XML-Dokuments. Gibt das Wurzelelement und die zugehörige DTD an. Beispiel: <!DOCTYPE artikel SYSTEM "artikel.dtd" []>. Dosco
endocument type declaration
synDOCTYPE
DOM
subjStandard
expl Document Object Model. Eine vom W3C herausgegebene Empfehlung, die ein API für XML- und HTML-Dokumente beschreibt. Es definiert die logische Struktur von Dokumenten als Baum und bietet Möglichkeiten zur Manipulation von Elementen und Inhalten (hinzufügen, löschen und ändern). Dosco
DOSCO GmbH

subjXML
expl Dienstleister, der sich auf Dokumentationsanwendungen – vorwiegend auf SGML-/XML-Basis – spezialisiert hat. Haupttätigkeitsbereich sind individuell zugeschnittenen XML-Lösungen. Daneben bietet das Heidelberger Unternehmen als „kleine Lösung“ auch eine fertige XML-Anwendung für die Technische Dokumentation TDOX.
In Zusammenarbeit mit dem IAI wurde außerdem die Sprachtechnologie CLAT in handelsübliche Editoren integriert (siehe Clat-In). Dosco
Down-Translation

subjAnwendung
expl Konvertierung von XML-Dokumenten in ein anderes Format. XML wird als höherwertig betrachtet, da im XML-Format mehr (strukturelle) Information enthalten ist als im Zielformat. Eine Abwärtskonvertierung ist im allgemeinen vollautomatisch möglich. Dosco
endown translation
hyperKonvertierer
antup-translation
DSSSL
subjStandard
expl (Sprich: Dissel). Document Style Semantics and Specification Language, ISO/IEC 10179:1996. ISO-Standard, der hauptsächlich die formale, werkzeugunabhängige Formulierung der Stilbeschreibung von SGML-Dokumenten zum Inhalt hat. Diente als Basis bei der Entwicklung von XSL. Dosco
DTD

subjXML
expl Document Type Definition. Formale Beschreibung des Dokumenttyps in XML-Syntax. Enthält Deklarationen für Elemente, Attribute, Entitys und Notationen, durch die der Dokumenttyp (auch: Dokumentenklasse) beschrieben wird. Anders gesagt, die DTD ist das Regelwerk, nach dem sich alle Dokumente eines Typs richten. Für bestimmte Anwendungen gibt es allgemein zugängliche DTDs, z.B. J2008, ATA und DocBook. Dosco
endocument type definition
synDokumenttyp-Definition
DTD-Designer

subjWerkzeug
expl Modellierer visualisieren eine DTD am Bildschirm und erlauben eine graphische Bearbeitung. Sie können bei der Entwicklung einer neuen DTD, aber auch zum Verstehen und zum Vermitteln einer DTD eingesetzt werden. Dosco
enDTD designer
synDTD-Modellierer
sieheNear & Far Designer
DTD-konform siehe valide
DTD-Modellierer siehe DTD-Designer
DTD-Schlüsselwort
subjXML
expl Feststehendes Wort – meist in Großbuchstaben – das bei der Deklaration der Dokumentstruktur eine besondere Bedeutung hat. Dosco
hypoANY; ATTLIST; CDATA; EMPTY; ID; IDREF; IGNORE; IMPLIED; INCLUDE; NDATA; PCDATA; PUBLIC; REQUIRED; SYSTEM
DTD-Subset

subjXML
expl Instanzspezifischer Teil der DTD. Gehört logisch zur DTD, befindet sich aber physisch in der Instanz - typischerweise in [ ] in der Dokumenttyp-Deklaration. Enthält z.B. diejenigen Entity-Deklaration, die nur für die Instanz gelten. Die genaue Bezeichnung für „DTD subset“ lautet „document type declaration subset“. Dosco
enDTD subset

E
e:Content Lifecycle Suite
subjProdukt
expl Content-Management-System der Firma Empolis Dosco
E3
subjProdukt
expl Enterprise E-Content Engine. Produktpaket der Firma Arbortext zur Erstellung, Verwaltung und Publikation von XML-Dokumenten. Dosco
synEnterprise E-Content Engine
EBCDIC
subjStandard
expl Extended Binary Coded Decimal Interchange Code. Ein 8-Bit Zeichensatz, ähnlich ASCII. Dieser Zeichensatz wird von IBM-Großrechnern verwendet. Es sind nahezu die gleichen Zeichen wie beim ASCII-Zeichensatz enthalten, aber deren Kodierung ist unterschiedlich. Dosco
hyper8-Bit-Zeichensatz
coASCII
sieheUNICODE; UCS
EDD
subjAnwendung
expl Element Definition Document. FrameMaker-spezifische Datei, die ein Regelwerk für den Aufbau und die Formatierung von FrameMaker-Dokumenten festlegt. Dosco
Edition

subjInformatik
expl Momentaufnahme eines Objekts aus der Datenbank. Funktionalität eines Dokument-Managementsystems im Bereich Versionsverwaltung. Dosco
enedition
synAusgabe, Veröffentlichte Version
Editor siehe XML-Editor
eindeutig
subjXML
expl Erforderliche Eigenschaft der Formulierung des Inhaltsmodells einer Elementdeklaration. Ein Parser muss zu jeder Zeit wissen, welchen Teilbaum er zur Prüfung beschreitet. Dosco
Eingabemaske siehe FORM
Element

subjXML
expl Logische Komponente innerhalb eines Dokuments. Jedes Dokument besteht aus Elementen, z.B. KAPITEL, UNTERKAPITEL, ABSATZ. Die Elemente enthalten wiederum Elemente oder Text (PCDATA). Dosco
enelement
hypoAbsatzelement; Phrasenelement; Container-Element
sieheMarkup
ELEMENT
subjXML
expl DTD-Schlüsselwort. Kennzeichnet die Deklaration eines Elements. Dosco
hyperDTD-Schlüsselwort
coATTLIST
Element-Deklaration

subjXML
expl Formale Deklaration von Elementen in der DTD. Enthält den Elementtyp, und eine Beschreibung des Inhalts. Der Inhalt wird entweder durch ein Inhaltsmodell oder durch leeren Inhalt (Schlüsselwort EMPTY) beschrieben. Schlüsselwort ELEMENT. Dosco
enelement declaration
Elementname

subjXML
expl Wird in der Element-Deklaration definiert und beim Markup der Instanz verwendet. Im Beispiel <BRIEF STATUS="ENTWURF"> ist BRIEF der Elementname. Dosco
engeneric identifier
synTag-Name, Generischer Identifikator
sieheelement
Elternknoten

subjXML
enparent node
sieheBaum
Empolis
subjProdukt
expl Deutscher Hersteller des Content-Management-System e:Content Lifecycle Suite Dosco
EMPTY

subjXML
expl DTD-Schlüsselwort zur Deklaration leerer Elemente. Dosco
enempty
Endemarkierung

subjXML
expl Kennzeichnet das Ende eines Elements. Dosco
enend tag
synEnde-Tag
hyperMarkup
coAnfangsmarkierung
sieheElement
Ende-Tag siehe Endemarkierung
Enterprise E-Content Engine siehe E3
Entity

subjXML
expl Ansammlung von Zeichen oder Informationen, die als Einheit angesprochen werden können. Entitys haben ganz unterschiedliche Substitutionsfunktion in XML. Dosco
enentity
hypoGeneral entity; Externes Entity; Parameter-Entity
Entity-Aufruf

subjXML
expl Verwendung des Entitys (im Unterschied zur Entity-Deklaration). Im Beispiel: G&uuml;nter ist &uuml; ein Aufruf des Entitys mit dem Namen „uuml“. Dosco
enentity reference
Entity-Deklaration

subjXML
expl Formale Deklaration von Entitys in der DTD, oft auch im DTD-Subset. Enthält neben dem Entitynamen Angaben über den zu substituierenden Inhalt. Schlüsselwort ENTITY. Dosco
enentity declaration
Entity-Management

subjAnwendung
expl Verwaltung von externen Entitys. Das Entity-Management ist Bestandteil vieler XML-Werkzeuge. Es spielt insbesondere bei Content-Management-System eine wichtige Rolle. Dosco
enentity management
EPIC Editor
subjProdukt
expl XML-Editor der Firma Arbortext Dosco
Extensible Hypertext Markup Language siehe
Extensible Markup Language siehe XML
Externe Referenz siehe Externer Verweis
Externer Verweis

subjXML
expl Verweis auf eine Stelle in einem anderen Dokument. Dosco
enexternal reference
synExterne Referenz
sieheInterner Verweis
Externes Entity

subjXML
expl Entity, das verwendet wird, um separate Informationseinheiten (externe Dateien, Grafik, Audio) in das XML-Dokument einzubinden. Dosco
enexternal entity
hyperEntity
coGeneral entity; Parameter-Entity

F
File Transfer Protokoll siehe FTP
Filter siehe Konvertierer
Fischer Computertechnik GmbH
subjXML
expl Entwickler und Anbieter des Redaktions- und Content-Management-Systems TIM-RS. Dosco
FOP
subjXML
expl XSL-FO-Prozessor von Apache. Dosco
synFormatting Objects Processor
sieheXSL Formatter
FO-Prozessor siehe XSL-FO-Prozessor
FORM
subjHTML
expl HTML-Element für interaktive HTML-Seiten. Von diesem Element aus werden CGI-Skripte aufgerufen. Dosco
synEingabemaske
Formaler Public-Identifier

subjXML
expl Public-Identifier, dessen Aufbau im XML-Standard festgelegt ist, z.B. ISO 8879:1986//ENTITIES Added Latin 1//EN. Dosco
enformal public identifier
Formatted Output Specification Instance siehe FOSI
Formatting Objects Processor siehe FOP
FOSI
subjStandard
expl Formatted Output Specification Instance. Universelle Stilbeschreibungssprache im Rahmen der CALS-Initiative. Dosco
synFormatted Output Specification Instance
sieheCALS; MIL-M-28001; Stilbeschreibung
FrameMaker
subjProdukt
expl XML-Publishingsystem der Firma Adobe. Dosco
FTP

subjXML
expl Festlegung zur Übertragung von Dateien im Internet. Dosco
enFTP
synFile Transfer Protokoll
coHTTP

G
gemischter Inhalt siehe Mixed-Content
General entity

subjXML
expl Entity, das bei der Substitution innerhalb einer Instanz verwendet wird. Dosco
engeneral entity
synAllgemeines Entity
hyperEntity
coExternes Entity; Parameter-Entity
Generalized Markup Language siehe GML
Generierter Text

subjAnwendung
expl Textbestandteil, der erst bei der Formatierung des XML-Dokuments hinzugefügt wird. Er ist im XML-Dokument nicht enthalten. Beispiel: <HINWEIS>Nicht anfassen</HINWEIS> wird als „Achtung: Nicht anfassen!“ formatiert. Hierbei sind „Achtung: “ und „!“ Beispiele für generierte Texte, die bei der Formatierung automatisch bei jedem Element HINWEIS hinzugefügt werden können. Dosco
engenerated text
sieheStilbeschreibung
Generischer Identifikator siehe Elementname
GML
subjStandard
expl Generalized Markup Language. Markierungssprache, die bei IBM entwickelt wurde, und als Vorläufer von SGML gilt. Dosco
synGeneralized Markup Language
Goldfarb, Charles F.
subjStandard
expl Ehemaliger IBM-Mitarbeiter. Geistiger Vater von GML, SGML. Dosco
Granularität

subjAnwendung
expl Grad der Segmentierung eines XML-Dokuments bei der Speicherung in der Datenbank. Man unterscheidet die Granularität auf einer bestimmten Hierarchieebene, z.B. in einzelne Kapitel, (element level granularity) von der totalen Granularität bis auf die unterste Hierarchieebene (leaf node granularity). Dosco
engranularity
sieheContent-Management-System
gültig siehe valide

H
Homepage
subjXML
expl Die jeweils erste Seite/Startseite eines Internetauftritts. Dosco
HTML
subjHTML
expl Hypertext Markup Language. Universelle Sprache zur Markierung (Markup) von Dokumenten im WWW. HTML ist eine SGML-Anwendung. Dosco
synHypertext Markup Language
sieheHypertext
HTML-Browser siehe Internet-Browser
HTML-Seite

subjHTML
expl Bezeichnung für HTML-Dokumente, die im WWW zur Verfügung gestellt werden. Dosco
enpage
synWeb Page
hypoHomepage
HTML-Tabellenmodell
subjXML
expl Tabellenmodell, das bei der Beschreibung von Internetinhalten verwendet wird. Dosco
hyperHTML
coCALS-Tabellenmodell
HTTP
subjHTML
expl Hypertext Transfer Protokoll. Festlegung für die Übertragung von HTML-Dokumenten im WWW. Dosco
synHypertext Transfer Protokoll
coFTP
Hypertext

subjInformatik
expl Eine Menge von Dokumenten, die untereinander durch Querverweise verbunden sind. Dem Benutzer steht eine Anwendung zur Verfügung, mit der er den Querverweisen auf leichte Weise folgen kann. XML eignet sich in besonderer Weise für Hypertextsysteme. Dosco
enhypertext
sieheHTML; URL
Hypertext Markup Language siehe HTML
Hypertext Transfer Protokoll siehe HTTP
HyTime
subjSGML
expl Auf SGML aufbauender Standard für die Formulierung von externen Referenzen. Dosco

I
IAI
subjXML
expl Forschungseinrichtung der Universität Saarbrücken, die sich als eine der ersten mit Technologietransfer beschäftigt hat. Sie gehört damit auch zu Pionieren auf dem Gebiet der Sprachtechnologie und der multidisziplinären Forschung. Die Arbeit des IAI ist vielfach eingebunden in Projekte der Industrie und hat damit äußerst starken Praxisbezug.
In Zusammenarbeit mit der DOSCO GmbH wurde die Sprachtechnologie CLAT in handelsübliche Editoren integriert (siehe Clat-In). Dosco
synInstitut der Gesellschaft zur Förderung der Angewandten Informationsforschung e. V. an der Universität des Saarlandes
ID
subjXML
expl IDentifier. DTD-Schlüsselwort. Dient der Deklaration eines Attributtyps, der der eindeutigen Kennzeichnung eines Elements dient. Dosco
hyperDTD-Schlüsselwort
sieheInterner Verweis
IDREF
subjXML
expl IDentifier REFerence. DTD-Schlüsselwort. Dient der Deklaration eines Attributtyps, der auf ein bestimmtes Element Bezug nimmt. Dieses Element muss durch ein Attribut vom Typ ID eindeutig identifizierbar sein. Beide Attribute müssen den gleichen Wert haben. Dosco
hyperDTD-Schlüsselwort
sieheInterner Verweis
IGNORE
subjXML
expl DTD-Schlüsselwort. Dient der Kennzeichnung eines Teils (Conditional Section) im DTD-Subset, der bei der Validierung unberücksichtigt bleibt . Dosco
hyperDTD-Schlüsselwort
antINCLUDE
IMPLIED
subjXML
expl DTD-Schlüsselwort. Kennzeichnet ein Attribut als optional. Dosco
hyperDTD-Schlüsselwort
coREQUIRED
INCLUDE
subjXML
expl DTD-Schlüsselwort. Dient der Kennzeichnung eines Teils (Conditional Section) im DTD-Subset, der bei der Validierung berücksichtigt wird. Dosco
hyperDTD-Schlüsselwort
antIGNORE
InfoShare
subjProdukt
expl Content-Management-System der Firma Trisoft GmbH Dosco
Inhalt

subjXML
expl In XML unterscheidet man Inhalt und Struktur. Inhalt ist die zu vermittelnde Information des Dokuments. Dosco
encontent
synContent
coStruktur
Inhaltsmodell

subjXML
expl Teil der Element-Deklaration in der DTD. Das Inhaltsmodell definiert, welche Unterelemente in welcher Kombination oder Häufigkeit erlaubt sind, bzw. ob Text (PCDATA) zugelassen ist. Dosco
encontent model
Inline-Element siehe Phrasenelement
Instanz

subjXML
expl Dokumentausprägung. Alle XML-Dokumente, die zu einer bestimmten DTD valide sind, bezeichnet man als „Instanzen zu dieser DTD“. Vom englischen „instance“ (dt.: Beispiel). Der Begriff hat nichts mit dem deutschen Wort Instanz (Behörde, Gericht) zu tun. Dosco
eninstance
synDokument-Instanz
Institut der Gesellschaft zur Förderung der Angewandten Informationsforschung e. V. an der Universität des Saarlandes siehe IAI
Interne Referenz siehe Interner Verweis
Interner Verweis

subjXML
expl Verweis auf eine andere Stelle im selben Dokument. Verweis und Verweisziel werden im allgemeinen mit speziellen Attributen (Typ: IDREF und ID) miteinander verknüpft. Im Beispiel <VERWEIS ZIEL="ROBERT"> wird auf das Element <KAPITEL NAME="ROBERT">...</KAPITEL> verwiesen. Der Parser überprüft, ob zu jedem Verweis ein eindeutiges Ziel vorhanden ist. Dosco
eninternal reference
synInterne Referenz
antExterner Verweis
Internet-Browser
subjXML
expl Werkzeug, das HTML-Seiten formatiert anzeigt, z.B. Internet Explorer, Opera, Netscape. Dosco
synHTML-Browser
ISO
subjStandard
expl International Organization for Standardization, Genf. Dosco
ISO/IEC 10646 siehe UCS
ISO/IEC 646 siehe ASCII
ISO 3166
subjXML
expl Zwei-Buchstaben Sprachcode, gefolgt von einem oder mehreren Untercodes. Beispiel: "en-US" steht für amerikanisches Englisch. Siehe auch Ländercode ISO 3166-1. Dosco
ISO 639-1
subjXML
expl Sprachcode, wie er für XML (xml:lang) und HTML verwendet wird. Besteht aus zwei lateinischen Kleinbuchstaben, z.B. en für englisch. Siehe auch Sprachcode ISO 639-1 Dosco
synSprachcode ISO 639-1, XML-Sprachcode, Sprachcode
ISO 8879:1986 siehe SGML standard
ISOlat1
subjSGML
expl Public-Entity-Set, das die meisten Sonderzeichen der westeuropäischen Sprachen enthält. Es gibt im SGML-Standard noch viele weitere Sonderzeichensätze, wie z.B. ISOlat2 (osteuropäische Sprachen lateinischer Herkunft), ISOnum (allgemeine Dokumentation). Dosco

J
J2008
subjAnwendung
expl Bekannte DTD in der Automobilindustrie. Entwickelt von der US-amerikanischen Society of Automotive Engineers (SAE). Dosco
JAVA
subjHTML
expl Objektorientierte Programmiersprache. Java-Programme können von HTML-Dokumenten aus ausgeführt werden. Sie werden aus dem Element Applet heraus über URLs referenziert. Die Programme liegen nicht vollständig kompiliert vor, sondern in einem Zwischencode (Byte-Code), der von Java-fähigen HTML-Browsern interpretiert werden kann. Da es für alle Plattformen Java-fähige Browser gibt, ist Java eine plattformunabhängige Programmiersprache. Dosco
sieheJava-Skript
Java-Skript
subjHTML
expl Skriptsprache, die eine Java-ähnliche Syntax benutzt. Java-Skripte werden direkt in HTML-Dokumenten verwendet. Dosco
sieheJAVA
JustSystems
subjProdukt
expl Hersteller des XML-Editors XMetal Author. Dosco

K
Katalog

subjXML
expl Datei, in der die Public-Identifier den entsprechenden Dateien einer Anwendung oder eines Werkzeugs zugeordnet werden. Dosco
encatalog
Kindknoten

subjInformatik
enchild node
sieheBaum
Knoten

subjInformatik
ennode
sieheBaum
Kommentar

subjXML
expl In DTD und Instanz möglich. Beispiel: <!-- Absatzelemente: --> Dosco
encomment
konform siehe valide
Konnektor siehe Verbindungsoperator
Konvertierer

subjWerkzeug
expl Werkzeug, mit dem Dokumente von bzw. nach XML konvertiert werden (down-translation, up-translation). Es gibt auch den Fall, dass von XML nach XML mit unterschiedlichen DTDs konvertiert wird. Dosco
enconverter
synFilter
sieheOmnimark

L
LANG siehe xml:lang

M
Markierung

subjXML
expl Engl. tag, Schild, Etikett. Hieraus besteht das Markup, mit dem der Dokumentinhalt versehen wird. Dosco
entag
synTag
hypoAnfangsmarkierung; Endemarkierung
Markierungssprache

subjInformatik
expl Vorgegebene Menge von Markierungen, die in den Dokumentinhalt eingestreut werden, um die Verarbeitung (meist Formatierung) des Dokuments zu steuern. Man unterscheidet beschreibendes Markup und prozedurales Markup. Der XML-Standard legt selbst keine Markierungssprache fest. Dies geschieht durch die jeweilige DTD. Dadurch unterscheidet sich XML wesentlich von anderen Markierungssprachen (z.B. troff, TeX, Bookmaster). Dosco
enmarkup language
synAuszeichnungssprache, Markupsprache
Markup

subjInformatik
expl Die Gesamtheit der Markierungen. Bei XML-Elementen besteht das Markup in der Regel aus Anfangs- und Ende-Markierung für jedes Element. Im Beispiel <GRUSS>Guten Tag</GRUSS> schließt die Anfangsmarkierung <GRUSS> und die Endemarkierung </GRUSS> den Inhalt „Guten Tag“ ein. Alles zusammen ist das Element GRUSS. Andere Bestandteile des Markup sind z.B. Dokumenttyp-Deklarationen oder Entity-Deklarationen. Dosco
enmarkup
hypobeschreibendes Markup; prozedurales Markup
Markup, beschreibendes ~ siehe beschreibendes Markup
Markup, prozedurales ~ siehe prozedurales Markup
Markupsprache siehe Markierungssprache
Metadaten

subjAnwendung
expl Allgemeine Bezeichnung für Daten über Daten. In einer XML-Anwendung bezeichnen Metadaten Informationen über die XML-Instanz, die nicht Bestandteil des Inhalts sind, z.B. Inhaltsverzeichnis und Index eines Dokuments. In einem Content-Management-System sind Metadaten auch Daten zur Verwaltung der Dokumente, wie zum Beispiel zur Versionsverwaltung, zur Verweisverwaltung und zumEntity-Management. Dosco
enmeta data
sieheContent-Management-System; Dokument-Management-System
Middleware

subjInformatik
expl Programmschicht zwischen Datenbank und Benutzeroberfläche. Im Fall eines Content-Managementsystems beinhaltet diese Programmschicht zusätzlich zur Funktionalität für allgemeine Dokument-Managementsysteme die XML-Funktionalität (z.B. Granularität, Verweisverwaltung und Entity-Management). Dosco
enmiddleware
MIL-M-28001
subjStandard
expl Standard des US-amerikanischen Verteidigungsministeriums im Zusammenhang mit CALS. Enthält u.a. die CALS-DTD und die dazugehörige Stilbeschreibungssprache FOSI. Dosco
Minimierung

subjSGML
expl Sammelbegriff für Methoden, um das Markup in einer SGML-Instanz zu verringern, ohne die Bedeutung zu verändern. Diese Methoden sind nur bei Eingabe der Instanz mit einem ASCII-Editor sinnvoll. XML/SGML-Editoren fügen die Markierungen automatisch ein, so dass die Minimierung heute eine untergeordnete Rolle spielt. In XML gibt es keine Minimierung mehr. Dosco
enminimization
synTag-Minimierung
Mixed-Content

subjXML
expl Beschreibt einen Sachverhalt im Inhaltsmodell. Ein Element hat Mixed-Content, wenn in ihm sowohl Unterelemente als auch PCDATA-Anteile vorkommen können. Dosco
enmixed content
syngemischter Inhalt
MSXML
subjXML
expl Microsoft® XML Parser und XSLT-Prozessor. Integriert in den Microsoft® Internet Explorer. Aktuelle Version 4.0 (Stand: Jan. 2006). Dosco
Multilint
subjXML
expl Anwendung der CLAT-Technologie in einem eigenen Prüf-Editor. Ein Autor muss zur Prüfung zwischen Erstell- und Prüf-Editor wechseln. Dosco

N
Navigator

subjAnwendung
expl Elektronisches Inhaltsverzeichnis, das beim Lesen von Dokumenten mit einem Browser das direkte Anwählen bestimmter Stellen im Dokument ermöglicht. Dosco
ennavigator
NDATA
subjXML
expl Non-XML DATA. DTD-Schlüsselwort. Kennzeichnet Entity-Deklaration für Dokumentteile, die nicht in XML-Format vorliegen, z.B. Abbildungen. Dosco
hyperDTD-Schlüsselwort
Near & Far Designer
subjProdukt
expl DTD-Designer. Nicht mehr im Handel verfügbar. Dosco
Nested Element

subjXML
expl Ein Element, das sich selbst noch einmal enthalten kann (entweder direkt oder indirekt über ein anderes Element). Auf diese Weise wird eine beliebige Rekursionstiefe erreicht. Dosco
ennested element
Normalisierung

subjInformatik
expl Ziel der Normalisierung einer Datenbank ist es, redundante Datenhaltung zu vermeiden. Bei Content-Managementsystemen bedeutet dies, die selben Dokumentteile nur einmal abzuspeichern und in mehreren Dokumenten wiederzuverwenden. Dosco
ennormalization
sieheWiederverwendung
Notation

subjXML
expl Deklaration in der DTD. Kennzeichnet das Format solcher Dokumentbestandteile näher, die nicht in XML vorliegen (z.B. PostScript, TIFF). Dosco
ennotation

O
OASIS
subjStandard
expl Organisation for the Advancement of Structured Information Standards. Früher SGML Open. Vereinigung von Herstellern von XML-Werkzeugen und anderen interessierten Institutionen. Sie verfolgt das Ziel, bestimmte Normen zu vereinbaren, die über den XML-Standard hinausgehen. Dabei wird angestrebt, dass XML-Instanzen untereinander kompatibel sind, auch wenn sie mit den verschiedensten Werkzeugen bearbeitet werden. Die Adresse von OASIS im Internet www.oasis-open.org ist ein guter Ausgangspunkt für Informationsrecherchen bezüglich SGML und XML im Internet. Dosco
Objektorientierte Datenbank

subjInformatik
expl Datenbank, der ein objektorientiertes Modell zugrunde liegt. Dosco
enobject-oriented database
synODB
sieheRelationale Datenbank
OmniMark
subjProdukt
expl Konvertierer der Firma Stilo. Dosco

P
Paragraph-Element siehe Absatzelement
Parameter-Entity

subjXML
expl Entity innerhalb einer DTD. Dient der Abkürzung wiederkehrender Deklarationsteile. Parameter-Entitys werden mit einem %-Zeichen eingeleitet. Dosco
enparameter entity
hyperEntity
coGeneral entity; Externes Entity
parsen siehe validieren
Parser

subjWerkzeug
expl Programm, das überprüft, ob eine XML-Instanz valide zu der zugehörigen DTD ist. Fast alle XML-Werkzeuge enthalten und verwenden einen XML-Parser. Dosco
enparser
synXML-Parser
PCDATA
subjXML
expl Parsed Character DATA. DTD-Schlüsselwort. Kennzeichnet in einer Elementdeklaration Textknoten. Das Schlüsselwort wird mit vorangestelltem # verwendet. Dosco
syn#PCDATA
hyperDTD-Schlüsselwort
Phrasenelement

subjAnwendung
expl Begriff aus der Stilbeschreibung. Bezeichnet Elemente, die den Zeilenfluss nicht unterbrechen, d.h. die nicht durch Zeilenumbrüche vom übrigen Text abgesetzt werden. Elemente zur Hervorhebung einzelner Wörter (oder Phrasen) im Text. Dosco
eninline element
synInline-Element
coAbsatzelement; Container-Element
Processing-Instruction

subjXML
expl Anwendungs- bzw. werkzeugspezifische Verarbeitungsanweisung in einer XML-Instanz. Solche Anweisungen schränken die Allgemeingültigkeit einer Instanz aufgrund ihrer Werkzeugabhängigkeit ein. Dosco
enprocessing instruction
Programmierschnittstelle siehe API
prozedurales Markup

subjInformatik
expl Markierungen, die die Formatierung von Inhaltsteilen eines Dokuments steuern, z.B. Einrückung, vertikaler Abstand, kursive Schrift. Steht im Gegensatz zu beschreibendem Markup, das die logische Funktion von Inhaltsteilen angibt. Dosco
enprocedural markup
synMarkup, prozedurales ~
hyperMarkup
cobeschreibendes Markup
PUBLIC
subjXML
expl DTD-Schlüsselwort. Kennzeichnet den Public-Identifier einer Entity-Deklaration. Dosco
hyperDTD-Schlüsselwort
antSYSTEM
Public-Entity-Set

subjSGML
expl Sammlung von General Entitys zur Definition von Sonderzeichen, die in dem verwendeten Zeichensatz - typischerweise ASCII - nicht vorhanden sind. Bestandteil des SGML-Standards. Im Beispiel Ank&uuml;ndigung ersetzt die Entityreferenz &uuml; den Umlaut ü. Dieses Entity wird im Public-Entity-Set ISOlat1 definiert. Dosco
enpublic entity set
Public-Identifier

subjXML
expl Öffentlicher Name einer XML-Datei (DTD, Instanz, ...). Damit kann auf diese Datei Bezug genommen werden, ohne dass systembedingte Namen (Pfade, Dateinamen, ...) verwendet werden. In Dokumenttyp- oder Entity-Deklaration. Beispiel: "-//HaL and O'Reilly//DTD DocBook//EN" Dosco
enpublic identifier
coSystem-Identifier
sieheKatalog; Formaler Public-Identifier
Publishingsystem

subjWerkzeug
expl Werkzeug zur Eingabe und Bearbeitung von XML-Instanzen und zur Erzeugung einer qualitativ hochwertigen Druckausgabe. Muss an die jeweilige DTD angepasst werden. Dosco
enpublishing system
synXML-Publishingsystem
sieheFrameMaker

Q
Quellsprache
subjÜbersetzung
expl Sprache, in der ein Dokument erstellt ist. Dosco
synAusgangssprache
antZielsprache
Referenz siehe
Referenz-Management siehe Verweisverwaltung
Relationale Datenbank

subjInformatik
expl Datenbank, der ein in Tabellen organisiertes, relationales Modell zugrundeliegt. Dosco
enrelational database
synRDB
sieheObjektorientierte Datenbank
REQUIRED
subjXML
expl DTD-Schlüsselwort. Kennzeichnet ein Attribut als obligatorisch. Dosco
hyperDTD-Schlüsselwort
coIMPLIED
reserviertes Attribut siehe Attribut, reserviertes ~

S
Satzsystem

subjWerkzeug
expl Deint der Erstellung qualitativ hochwertiger Druckausgaben. Dosco
entypesetting system
synXML-Satzsystem
sieheXPP; 3B2
Saxon
subjProdukt
expl XSLT-Prozessor (Michael Kay). Als freie und als kommerzielle Version im Internet verfügbar. Dosco
Scalable Vector Graphics siehe SVG
Schema GmbH
subjProdukt
expl Deutscher Hersteller des Content-Managementsystems ST4 DocuManager Dosco
semantisches Markup siehe beschreibendes Markup
SGML
subjSGML
expl Standard Generalized Markup Language. ISO 8879:1986. Eine Markierungsprache für Dokumente, die das Markup formalisiert und von system- und prozessbedingten Abhängigkeiten befreit. Wurde inzwischen zu XML weiterentwickelt. Dosco
synStandard Generalized Markup Language
siehebeschreibendes Markup; Markierungssprache; SGML standard
SGML standard
subjStandard
expl ISO-Standard ISO 8879:1986. Beschreibt und definiert SGML. Der Standard gilt seit 1986 nahezu unverändert. Außer im Originaldokument ist er umfassend dargestellt in:Goldfarb, Charles F.: „The SGML Handbook“, New York, 1990. Dosco
synISO 8879:1986
sieheSGML
SPACE siehe xml:space
Sprachcode siehe ISO 639-1
Sprachcode ISO 639-1 siehe ISO 639-1
SQL
subjInformatik
expl Structured Query Language. Datenmanipulationssprache für Datenbankanwendungen, die auf relationalen Datenbanken basieren. Dosco
ST4 DocuManager
subjProdukt
expl Content-Management-System der Firma Schema GmbH Dosco
Standard Generalized Markup Language siehe SGML
Standardwert siehe Default
Star
subjProdukt
expl Hersteller von Übersetzungswerkzeugen, wie z.B. Transit. Dosco
Start-Tag siehe Anfangsmarkierung
Stilbeschreibung

subjAnwendung
expl Als Stil bezeichnet man die Formatieranweisung für ein XML-Element. Die Gesamtheit aller Stile zu einer DTD heißt Stilbeschreibung. Die Stilbeschreibung ist in der Regel werkzeugabhängig. Einen standardisierten Formalismus für die Stilbeschreibung bietet DSSSL bzw. FOSI. Dosco
enstyle description
sieheXSL; CSS
Stilo
subjProdukt
expl Hersteller des Konvertieres OmniMark Dosco
Struktur

subjXML
expl In XML unterscheidet man Inhalt und Struktur. Struktur ist Information über den Inhalt: Gliederung, Stellung in Dokumenthierarchie, Querverweise. Dosco
enstructure
coInhalt
Subelement siehe Unterelement
SVG
subjStandard
expl W3C-Standard. Eine XML-Anwendung. Online Vektorgrafik-Format. Benötigt zur Anzeige im Web-Broswer eine Zusatzsoftware (Plug-In), z.B. Adobe SVG Viewer. Dosco
synScalable Vector Graphics
sieheBatik
SYSTEM
subjXML
expl DTD-Schlüsselwort. Kennzeichnet den System-Identifier einer Entity-Deklaration. Dosco
hyperDTD-Schlüsselwort
antPUBLIC
System-Identifier

subjXML
expl Systemabhängige Bezeichnung einer XML-Datei (DTD, Instanz, ...), z.B. Pfad- und Dateiname, in Dokumenttyp- oder Entity-Deklaration. Dosco
ensystem identifier
coPublic-Identifier

T
Tabelle

subjXML
expl Aufgrund ihrer Eigenschaften (nicht-hierarchische Struktur, Darstellungsvielfalt) benötigen Tabellen in XML eine Sonderbehandlung. Zwei Tabellenmodelle sind in XML geläufig: CALS-Tabellenmodell, HTML-Tabellenmodell. Dosco
entable
Tag siehe Markierung
taggen
subjÜbersetzung
expl Auszeichnen. Ein Dokument zur maschinellen Übersetzung vorbereiten. Dosco
Tag-Minimierung siehe Minimierung
Tag-Name siehe Elementname
TDOX
subjProdukt
expl Gebrauchsfertige XML-Anwendung für die Technische Dokumentation (TD). DTD, Editor-Anpassung und Übersetzungsanbindung sind für die wichtigsten Erfordernisse der TD gerüstet. Als Ausgabe kann aus verschiedenen Druckprozessoren (z.B. XSL Formatter) und ein HTML-Konverter auf XSLT-Basis gewählt werden.
Hersteller: DOSCO GmbH, Heidelberg.
Nähere Information unter TDOX Paketlösung Dosco
synTechnische Dokumentation mit XML
Technische Dokumentation mit XML siehe TDOX
TEI
subjStandard
expl Text Encoding Initiative. Englisch-amerikanisches Gremium, das DTDs für Dokumente aus den Geistes- und Sprachwissenschaften definiert. Dosco
Termstar
subjÜbersetzung
expl Terminologie-System der Firma Star. Dosco
TeX
subjStandard
expl Tau epsilon Xi. Allgemein zugängliche Markierungssprache mit besonderer Stärke für mathematische Formeln. Dosco
The Apache Software Foundation siehe Apache
TIM-RS
subjXML
expl XML Redaktions- und Content-Management-Systems der Fischer Computertechnik GmbH Dosco
TRADOS
subjProdukt
expl Hersteller von Übersetzungswerkzeugen, wie z.B. Translator's Workbench. Dosco
Transit
subjProdukt
expl Arbeitsumgebung für Übersetzer und Übersetzungs-Projektmanager. Translation-Editor, Translation-Memory, File-Format-Filter und Terminologie-Modul. Hersteller Star Dosco
Translation Memory System
subjÜbersetzung
expl Werkzeug zur Unterstützung beim Übersetzungsprozess. In einem Sprachspeicher sind bereits übersetzte Texte segmentiert (z.B. satzweise) als Paare aus Quellsprache und Zielsprache abgelegt. Steht eine neue Übersetzung an, prüft das System zunächst, ob Segmente des zu übersetzenden Textes mit Hilfe des Sprachspeichers übersetzt werden können und schlägt eine entsprechende Übersetzung vor. Der Übersetzer muss so nur noch diejenigen Segmente bearbeiten, für die der Sprachspeicher keine bzw. keine 100-prozentig übereinstimmende Übersetzung anbietet.
XML eignet sich aufgrund der enthaltenen Struktur sehr gut für den Einsatz eines TMS. Die Segmente bilden hier die Elemente. Dosco
synTMS
sieheTranslator's Workbench; Transit
Translator's Workbench
subjProdukt
expl Translation Memory System der Firma TRADOS Dosco
Trisoft GmbH
subjProdukt
expl Belgischer Hersteller des Content-Management-Systems InfoShare Dosco

U
UCS
subjStandard
expl Universal Multiple-Octet Coded Character Set. 32-Bit Zeichensatz, ISO/IEC 10646. Sowohl 8-Bit Zeichensätze (ASCII, EBCDIC) als auch 16-Bit Zeichensätze (UNICODE) reichen nicht immer aus, um alle Zeichen, z.B. der asiatischen Sprachen, darzustellen. Hierzu wurde UCS von der ISO definiert, womit über 2 Billionen Zeichen dargestellt werden können. In UCS sind UNICODE und damit auch ASCII als Untermenge enthalten. Dosco
synISO/IEC 10646
sieheUTF
UNICODE
subjStandard
expl 16-Bit Zeichensatz. Da 8-Bit Zeichensätze (ASCII, EBCDIC) längst nicht alle Zeichen darstellen können, wurde UNICODE definiert. Mit ihm können 65.536 Zeichen dargestellt werden. Der ASCII-Zeichensatz ist als echte Untermenge in ihm enthalten. Dosco
sieheUCS; UTF
Unterelement

subjXML
expl Element, das in einem anderen Element vorkommt. Dosco
ensub element
synSubelement
Up-Translation

subjAnwendung
expl Konvertierung von Nicht-XML-Dokumenten nach XML. XML wird als höherwertig betrachtet, da im XML-Format mehr (strukturelle) Information enthalten ist als im Ausgangsformat. Eine Aufwärtsübersetzung ist im allgemeinen nicht vollautomatisch möglich. Dosco
enup-translation
hyperKonvertierer
antDown-Translation
sieheAltdaten
URL
subjHTML
expl Uniform Resource Locator. Adresse eines Objektes in einem Computernetzwerk. Die Adresse besteht aus drei (jeweils optionalen) Komponenten: dem verwendeten Protokoll, z.B. HTTP oder FTP, dem Server, auf dem das Objekt zu finden ist und dem Pfadnamen zu dem Objekt auf dem Server. HTML-Dokumente werden im Internet (WWW) über URLs angesprochen. Beispiel: http://www.dosco.de/index.htm. Die letzte Komponente index.htm kann weggelassen werden, sie wird von dem HTTP-Server automatisch hinzugefügt (Homepage). Dosco
sieheHypertext
UTF
subjStandard
expl UCS Transformation Format. Ein Kodierverfahren, mit dem UCS-Zeichen oder UNICODE-Zeichen komprimiert werden können, wenn sie nicht die vollen vier Byte bzw. zwei Byte ausnutzen (UTF-8, UTF-16). XML verwendet UCS in der Kodierung UTF-8 als Standardzeichensatz. Dosco

V
valide

subjXML
expl Eigenschaft einer XML-Instanz, die nach den Regeln der zugehörigen DTD korrekt erstellt ist. Dosco
envalid
syngültig, konform, DTD-konform
cowohlgeformt
sieheParser
validieren

subjAnwendung
expl Eine XML-Instanz auf Übereinstimmung mit den Regeln der zugehörigen DTD prüfen. Im Umfeld von XML/SGML spricht man auch von parsen. Dosco
envalidate
synparsen
cowohlgeformt
siehevalide; Parser
Verbindungsoperator

subjXML
expl Verbindungssymbol innerhalb eines Inhaltmodells, das die mögliche Reihenfolge der Unterelemente eines Elements angibt (, und |). Dosco
enconnector
synKonnektor
Veröffentlichte Version siehe Edition
Versionsverwaltung

subjInformatik
expl Funktionalität eines Dokument-Managementsystems. Mehrere Versionen des gleichen Dokuments können gleichzeitig verwaltet werden. Eine Momentaufnahme der aktuellen Version kann separat gespeichert werden (Edition). Dosco
enversion control
Verweis
subjXML
expl Logische Beziehung zwischen einer Stelle, von der aus auf eine andere verwiesen wird. In XML durch korrespondierende ID- und IDREF-Attribute realisiert. Dosco
synReferenz
hypoInterner Verweis; Externer Verweis
Verweisverwaltung

subjAnwendung
expl Funktionalität eines Content Managementsystems, die Verweise auf andere (interne oder externe) Dokumentteile zu verwalten. Dosco
enlink management
synReferenz-Management

W
W3 siehe WWW
W3C
subjStandard
expl World Wide Web Consortium. Gremium, das relevante Empfehlungen für Anwendungen im WWW erarbeitet. Diese Empfehlungen haben den Charakter von Quasi-Standards. Beispiele: HTML, XML. Adresse im Internet: www.w3.org. Dosco
synWorld Wide Web Consortium
Web siehe WWW
Web Page siehe HTML-Seite
WfMC
subjStandard
expl Workflow Management Coalition. Gremium, das Standards für die Automatisierung von Arbeitsabläufen definiert. Dosco
WG8
subjStandard
expl Work Group 8. Arbeitsgruppe der ISO, die für SGML, DSSSL, HyTime und weitere Standards zuständig ist. Dosco
Wiederverwendung

subjInformatik
expl Funktionalität eines Content-Management-System, den selben Dokumentteil in mehreren Dokumenten zu verwenden, ohne ihn mehrfach zu speichern. Dosco
eninformation reuse
sieheNormalisierung
wohlgeformt

subjXML
expl Ein XML-Dokument ist wohlgeformt, wenn seine Elemente einen Baum bilden, d.h. jedes Element vollständig in ein übergeordnetes Element eingebettet ist, und das Dokument besitzt genau ein Wurzelelement. Diese Dokument-Eigenschaft wurde in XML eingeführt, um bei bestimmten Verarbeitungsschritten, z.B. beim Browsen, auf eine DTD verzichten zu können. Dosco
enwell formed
covalide
Workflow

subjInformatik
expl Allgemein die Bezeichnung für die Automatisierung der Steuerung von Geschäftsprozessen. In einem Dokument-Managementsystem ist häufig eine Workflowkomponente integriert. Mit deren Hilfe wird zum Beispiel die Redaktionsarbeit eingeteilt, auf mehrere Autoren verteilt, und schrittweise die Weiterverarbeitung gesteuert. (Korrekturlesen, Weitergabe zum Druck, zur Übersetzung, etc.). Dosco
enworkflow
synArbeitsablauf
World Wide Web siehe WWW
World Wide Web Consortium siehe W3C
Wurzelelement

subjXML
expl Dasjenige Element, das in einer DTD in der Hierarchie am höchsten steht. Wird in der Dokumenttyp-Deklaration angegeben. Dosco
enroot element
synBasiselement
Wurzelknoten

subjXML
enroot node
sieheBaum
WWW
subjHTML
expl World Wide Web. Internet-Dienst für das weltweite Anbieten von (vernetzten) Dokumenten auf der Basis desHTTP-Protokolls. Dosco
synWorld Wide Web, Web, W3
sieheHTML
WYSIWYG
subjInformatik
expl What You See Is What You Get. Bezeichnung für eine Eigenschaft eines Editors oder Textverarbeitungssystems. Das Dokument wird so auf dem Bildschirm angezeigt, wie es in der gedruckten Form aussehen wird. Beispiel: Microsoft Word. XML-Editoren zeigen das Dokument in einer Darstellung, die für die Arbeit am Bildschirm geeignet ist. Die gedruckte Form unterscheidet sich in der Regel von dieser Darstellung. Dosco
sieheStilbeschreibung

X
Xalan
subjProdukt
expl XSLT-Prozessor von Apache. Als freie Version im Internet verfügbar. Dosco
Xerces
subjXML
expl XML-Parser von Apache Dosco
XHTML
subjStandard
expl Extensible Hypertext Markup Language. Eine vom W3C herausgegebene Empfehlung, die HTML, das eine SGML-Anwendung ist, als XML-Anwendung definiert. Dosco
synExtensible Hypertext Markup Language
XLink
subjStandard
expl XML Linking Language. Eine vom W3C herausgegebene Empfehlung, zur Formulierung von internen und externen Verweisen in XML-Dokumenten. Dosco
synXLL
sieheXPath; XPointer
XLL siehe XLink
XMetal Author
subjProdukt
expl XML-XML-Editor der Firma JustSystems. Dosco
XML
subjStandard
expl Extensible Markup Language. Eine Markierungssprache, die vom W3C auf der Basis von SGML entwickelt wurde. Sie ermöglicht eine regelbasierte Erstellung und automatisierte Weiterverarbeitung der Dokumente in unterschiedliche Ausgabemedien. Dosco
synExtensible Markup Language
xml:lang
subjXML
expl Reserviertes Attribut im XML-Standard (XML 1.0). Sprachattribut zur Aufnahme von Länder- und/oder Sprachkürzeln, z.B. ISO 639-1. Dosco
synLANG
hyperAttribut, reserviertes ~
xml:space
subjXML
expl Reserviertes Attribut im XML-Standard (XML 1.0). Regelt die Behandlung von Leerzeichen. Dosco
synSPACE
hyperAttribut, reserviertes ~
XML-Anwendung

subjAnwendung
expl Gesamtheit aus DTD bzw. XML Schema, Werkzeugen und Anpassungen zur Verarbeitung und Verwaltung von XML-Dokumenten einer Anwendung. Dosco
enXML application
synAnwendung
XML-Browser

subjWerkzeug
expl Werkzeug, das das Lesen und Durchsuchen von XML-Instanzen direkt am Bildschirm ermöglicht. Die Bildschirmdarstellung muss an die jeweilige DTD angepasst werden (Stilbeschreibung). Dosco
enbrowser
coInternet-Browser
XML-Deklaration

subjXML
expl Enthält generelle Informationen zu dem XML-Dokument, z.B. XML-Version und Zeichensatz. Eine XML-Deklaration sollte am Anfang jedes XML-Dokuments stehen, sie ist jedoch optional. Die XML-Deklaration hat die Form einer Processing-Instruction. Dosco
enXML declaration
XML-Editor

subjWerkzeug
expl XML-Werkzeug, das das Erstellen von syntaktisch korrekten XML-Instanzen ermöglicht. Muss an die jeweilige DTD angepasst werden. Führt den Autor durch die Struktur und erleichtert das Einfügen und Verändern von Elementen, Attributen und Entitys durch entsprechende Menüs und Dialoge. Dosco
eneditor
synEditor
sieheEPIC Editor
XML-Parser siehe Parser
XML Path Language siehe XPath
XML Pointer Language siehe XPointer
XML Professional Publisher siehe XPP
XML-Publishingsystem siehe Publishingsystem
XML-Satzsystem siehe Satzsystem
XML Schema
subjStandard
expl Eine vom W3C herausgegebene Empfehlung, die eine Alternative zu DTDs bietet. Die Definition von Elementen und Attributen findet über Typen statt, angelehnt an eine objektorientierte Typ-Modellierung. Durch die Definition von Typen können Elemente und Attribute genauer spezifiziert werden, indem z.B. Wertebereiche definiert werden. Anwendung findet XML Schema insbesondere in XML-Anwendungen mit stark strukturierten Daten. Dosco
XML-Sprachcode siehe ISO 639-1
XML Stylesheet Language siehe XSL
XPath
subjStandard
expl XML Path Language. Eine vom W3C herausgegebene Empfehlung zur Adressierung von Inhalten (Knoten) innerhalb eines XML-Dokuments. Dosco
synXML Path Language
sieheXSLT; XLink; XPointer
XPointer
subjStandard
expl XML Pointer Language. Diese vom W3C herausgegebene Empfehlung baut auf XPath auf und dient zur Identifikation von komplexen Teilen eines Dokumentes. Dosco
synXML Pointer Language
sieheDOM
XPP
subjProdukt
expl XML Professional Publisher. Satzsystem der Firma XyEnterprise. Dosco
synXML Professional Publisher
XQuery
subjStandard
expl Eine vom W3C herausgegebene Empfehlung, die eine Abfragesprache definiert, mit deren Hilfe genau spezifizierte Inhalte in XML-Dokumenten gefunden werden können. Dosco
sieheSQL
XSL
subjStandard
expl XML Stylesheet Language. XML-Anwendung. Eine vom W3C herausgegebene Empfehlung, zur Erstellung formaler, werkzeugunabhängiger Stilbeschreibungen für XML-Dokumente. Der Standard gliedert sich in zwei Teile: im ersten Schritt wird das XML-Dokument mittels XSLT in eine neue Struktur überführt, dabei kann z.B. ein Inhaltsverzeichnis generiert werden, Inhalte können sortiert oder ausgeblendet werden. Im zweiten Schritt wird mittels XSL-FO Information zur Formatierung der Objekte der neuen Struktur hinzugefügt. XSL orientiert sich an DSSSL und CSS. Dosco
synXML Stylesheet Language
XSL-FO
subjStandard
expl Extensible Stylesheet Language Formatting Objects. XML-Anwendung. Teil der vom W3C herausgegebene Empfehlung XSL zur Formatierung von XML-Dokumenten. Dosco
XSL-FO-Prozessor
subjXML
expl Werkzeug, das aus XSL-FO eine Publikation, z.B. PDF erzeugt. Dosco
synFO-Prozessor
sieheFOP; XSL Formatter
XSL Formatter
subjXML
expl XSL-FO-Prozessor der Firma Antenna House, Inc.. Dosco
sieheFOP
XSLT
subjStandard
expl Extensible Stylesheet Language Transformations. XML-Anwendung. Teil der vom W3C herausgegebenen Empfehlung XSL zur Transformation von XML-Instanzen in entweder HTML-Instanzen oder in XML-Instanzen bezüglich einer anderen DTD oder auch in ein beliebig anderes Format. Dosco
synXSL Transformations
sieheXPath; XLink
XSLT-Prozessor

subjWerkzeug
expl Implementierung des XSLT-Standards. Wendet ein XSL-Datei auf eine XML-Instanz an und erzeugt ein konvertiertes Dokument, üblicherweise Dosco
enXSLT processor
sieheMSXML; Saxon; Xalan;
XSL Transformations siehe XSLT
XT
subjProdukt
expl XSLT-Prozessor von James Clark. Als freie Version im Internet verfügbar. Dosco
XyEnterprise
subjProdukt
expl US-amerikanischer Hersteller des XML-Satzsystems XPP und des XML Content-Managementsystems content@. Dosco

Z
Zeichensatz

subjInformatik
expl Menge von Zeichen und ihre Byte-Kodierung. Üblicherweise werden 8-Bit (1 Byte) zur Darstellung eines Zeichens verwendet (ASCII, EBCDIC). Neuere Zeichensätze verwenden 16 (UNICODE) bzw. 32 Bit (UCS) zur Darstellung eines Zeichens. Dosco
encharacter set
siehePublic-Entity-Set
Zielsprache
subjÜbersetzung
expl Sprache, in die ein Dokument übersetzt werden soll. In einer XML-Anwendung werden XML-Dokumente in der Regel zunächst in ihre Zielsprachen übersetzt und erst anschließend mit demselben Werkzeug weiterverarbeitet (z.B. publiziert), mit dem auch das Quelldokument weiterverarbeitet wird. Dosco
antQuellsprache
Zugriffskontrolle

subjInformatik
expl Funktionalität eines Datenbank-Managementsystems. Einzelnen Benutzern bzw. Benutzergruppen können Zugriffsrechte auf Objekte der Datenbank zugeordnet werden. Beispiele für Zugriffsrechte sind: Nur lesen, lesen und ändern, anlegen, löschen. Dosco
enaccess control
Jobs

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