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Eine XML-Anwendung unterscheidet sich grundlegend von einer Arbeitsumgebung
mit proprietärem Datenformat, etwa Word:
- XML
- Die Werkzeuge werden an die Dokumente (d.i. den Dokumenttyp,
die DTD) angepasst.
- proprietär
- Die Dokumente passen sich dem Werkzeug an. Am
gravierendsten vielleicht: Sie werden im Datenformat des Werkzeugs gespeichert.
Diesen Unterschied werden Sie sehr deutlich merken, wenn Sie irgendwann
das Werkzeug wechseln wollen:
- XML
- Wiederum muss lediglich das neue Werkzeug angepasst werden.
Bestehende Dokumente bleiben unverändert.
- proprietär
- Bestehende Dokumente müssen an das neue Werkzeug
angepasst werden. Stichwort: Datenkonvertierung.
Letzteres ist schon bei kleineren Dokumentmengen deutlich aufwändiger
und wird bei größeren Mengen zum regelrechten Alptraum.
Worin eine XML-Anpassung besteht und wie sie technisch realisiert
wird, ist von Werkzeug zu Werkzeug unterschiedlich. Noch gibt es keine werkzeugunabhängige
Anpassung, oder nur Ansätze davon. Dies könnte sich ändern, wenn die Standardisierungsbemühungen
des W3C? weiter fortgeschritten sind (z.B. XSL?, XLink?, XPointer?) und die entsprechenden Empfehlungen von den
Werkzeugherstellern unterstützt werden.
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