| Übersetzung und Lokalisierung | |
Die Übersetzung ihrer Dokumente öffnet Ihnen einerseits Märkte, stellt
andererseits einen nicht zu unterschätzenden Zeit- und Kostenfaktor dar:
 - wachsende Zahl von Zielsprachen (10 und mehr sind keine Seltenheit
mehr)
 - Zielsprachen mit nicht lateinischen Zeichensätzen (z.B. Chinesisch)
 - zunehmende zeitliche Nähe der Publikationen von Quelldokument und zugehörigen
Übersetzungen
 - zusätzlich Bedienung unterschiedlicher Ausgabemedien wie beim Quelldokument
(Papier, HTML, CD-ROM, ...)
 | XML – Übersetzung weltweit 1 |
XML bietet Ihnen auch hier ideale Voraussetzungen:
Der Workflow? in einer XML-Anwendung
sieht vor, dass Dokumente nicht erst bei Publikation, sondern noch als XML
übersetzt werden. So „gehorchen“ Dokumente der Zielsprache derselben
DTD wie Dokumente der Ausgangssprache.
Mit vergleichsweise wenig zusätzlichem Aufwand können daher die Publikationswerkzeuge
auch für die übersetzten XML-Dokumente verwendet werden.
Die Vorteile liegen auf der Hand:
 - Publikation der Übersetzung „auf Knopfdruck“ (im Moment
der Lieferung durch den Übersetzer!)
 - keine Nachbearbeitung (z.B. Layout-Fehler der Übersetzer)
 - höhere Wirtschaftlichkeit und einfachste Handhabung durch einen Formatierer
für alle Sprachen
Übersetzer verwenden zur effizienten Übersetzung häufig ein sogenanntes
Translation Memory System (TMS). Ein TMS betrachtet ein Dokument als Summe
sprachlicher Segmente. Diese Segmentbildung wird durch die Gliederung eines
XML-Dokuments in Elemente erleichtert.
Wurde ein Dokument einmal übersetzt, „merkt“ sich das
TMS zu jedem Segment eine entsprechende Übersetzung.
Steht ein neues Dokument zur Übersetzung an, prüft das TMS Segment
für Segment und bietet aus seinem Speicher ggf. eine (Vor-)Übersetzung an.
 - Jedes Segment wird so im Idealfall nur ein einziges Mal übersetzt.
Vorteil:
Kostenersparnis.  - Dasselbe Segment der Quellsprache findet in der Zielsprache immer dieselbe
Entsprechung.
Vorteil: Einheitlichkeit.
Damit Übersetzung und Publikation in einer XML-Anwendung reibungslos
funktionieren, müssen bereits im Vorfeld einige Punkte bedacht werden:
 - Die DTD benötigt mindestens ein Sprachattribut.
 - Die Werkzeuganpassungen müssen sämtliche vorkommenden (Fremd-)Sprachen
berücksichtigen.
 - Die Schnittstelle zu den Übersetzern bzw. den von ihnen verwendeten
Werkzeugen muss festgelegt werden.
Profitieren Sie von unseren langjährigen Erfahrungen, auch in diesem
Bereich. Kontakt.
| Lokalisierung von Werkzeugen | | |
- Lokalisierung -
Vielleicht sollen Ihre Dokumente aber auch an verschiedenen Standorten
ihrer Landesgesellschaften in unterschiedlichen Sprachen erstellt werden? –
Wäre doch toll, wenn jeder Autor seine Werkzeuge mit einer Oberfläche in seiner
Muttersprache zur Verfügung hätte ...
Erst kürzlich haben wir eine komplette XML-Anwendung für China fertig
gestellt (vgl. VW – XML goes China).
| 1 | Diesen Cartoon und drei weitere können Sie
als Postkarten bei uns bestellen. |
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